Mal ehrlich: Die üblichen Verdächtigen wie Rom, Venedig oder Florenz sind zwar wunderschön, aber auch ziemlich überlaufen – und ganz schön teuer. Doch Italien hat so viel mehr zu bieten! Die Reiseplattform Omio hat ihre Buchungszahlen von 2025 ausgewertet und dabei einen spannenden Trend entdeckt: Kleinere Städte abseits der ausgetretenen Pfade werden immer beliebter. Diese sogenannten „Zweitstädte“ verzeichnen einen Buchungsanstieg um satte 30 Prozent – deutlich mehr als die klassischen Metropolen mit 15 Prozent Anstieg.
Was macht diese Städte so attraktiv? „Reisende hinterfragen zunehmend, was eine Städtereise wirklich unvergesslich macht“, so Veronica Diquattro, President B2C und Supply bei Omio. „Anstatt sich automatisch auf die großen Hauptstädte zu konzentrieren, suchen sie nach Orten mit Charakter, erschwinglicheren Preisen und starker lokaler Identität. Sekundärstädte liefern oftmals genau das. Bei Omio sehen wir diesen Wandel in den Buchungsmustern in ganz Europa, der unter anderem dadurch begünstigt wird, dass diese Destinationen heute einfacher denn je über verschiedenste Verkehrsmittel erreichbar sind. Dieser Trend setzt sich auch 2026 klar fort.“
Welche italienischen Städte 2026 laut Omio unbedingt auf deine Bucket List gehören und warum sie die perfekte Alternative zu den überfüllten Hotspots sind, zeigen wir dir jetzt.
Bari, das Herz Apuliens an der Adriaküste, vereint die pulsierende Atmosphäre eines Hafens mit jungem Universitätsflair. Die Stadt ist Ausgangspunkt für zahlreiche Ausflüge durch Apulien und überzeugt mit einer aufstrebenden Gastronomieszene, in der sich traditionelle Pasta direkt vor Ort genießen lässt. In den eng verwinkelten Gassen und historischen Plätzen lassen sich kulinarische und kulturelle Highlights entdecken. Nach Bari gelangt man entweder per Flugzeug oder mit dem Hochgeschwindigkeitszug.
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Monopoli besticht durch seine weiß getünchte Altstadt, den malerischen Hafen und frische Meeresfrüchte – ein entspanntes Küstenerlebnis abseits der großen italienischen Hotspots. Dank milder Winter lohnt sich ein Besuch der Stadt auch außerhalb der Hochsaison. Die Zugfahrt von Bari nach Monopoli dauert etwa 30 Minuten.
Polignano a Mare, nur eine kurze Zugfahrt von Bari entfernt, ist eine kleine Küstenstadt, die spektakulär auf Kalksteinklippen über der Adria thront. Berühmt für ihre türkisfarbenen Buchten, verwinkelten Gassen und das historische Zentrum, lädt die Stadt auch außerhalb der sehr geschäftigen Hochsaison zu entspannten Spaziergängen entlang der Küste und zu kulturellen Erlebnissen ein.
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Alberobello gehört zu den bekanntesten Städten Apuliens und ist berühmt für seine UNESCO-gelisteten Trulli-Häuser. Wer die Region erkunden möchte, kann das Valle d’Itria mit seinen Weinbergen, Radwegen und charmanten Hügelstädten entdecken. Statt in der stark frequentierten Hochsaison empfiehlt sich eine entspanntere Reise in der Nebensaison. Alberobello ist von Bari aus gut mit dem Zug erreichbar.
Südlich von Apulien, in der Region Basilikata, liegt Matera, weltberühmt für die historischen Höhlenwohnungen „Sassi“. Seit der Ernennung zur Europäischen Kulturhauptstadt 2019 hat die Stadt ihr kulturelles Angebot weiter ausgebaut und zieht Besucher*innen mit Ausstellungen, Festivals und innovativen Projekten an. Die Anreise von Bari nach Matera führt in etwas mehr als einer Stunde mit dem Bus in die Stadt.
2026-01-18T05:36:26Z