WOHIN SOLLTEN SIE 2026 REISEN UND WOHIN NICHT?

Urlaubsplanung startet

Wohin sollten Sie 2026 reisen und wohin nicht?

Mit dem neuen Jahr beginnt für viele auch die Vorbereitung des nächsten großen Urlaubs. Steht 2026 Erholung im Mittelpunkt oder Abenteuer? t-online gibt Ihnen Tipps für die Planung.

Liebe Globetrotter, Ausflügler und Campingfans, willkommen im Jahr 2026. Der für viele eher stille Januar ist die perfekte Gelegenheit, innezuhalten, zurückzublicken – und darüber nachzudenken, wohin Sie in den nächsten zwölf Monaten reisen könnten. Vielleicht können wir Ihnen dabei helfen?

Wohin sollte 2026 die Reise gehen?

Die Wintermonate sind für viele Deutsche eine Zeit der Einkehr. Es ist zeitig dunkel und oft zu kalt für längere Ausflüge. Wer es jetzt krachen lassen will, geht Skifahren oder Snowboarden. Kitzbühel/Kirchberg in Österreich und das Skigebiet Les 3 Vallées in den französischen Alpen gelten als die derzeit angesagtesten Gebiete für Winterurlauber (welche Skipisten dort jetzt geöffnet sind, lesen Sie hier). Bansko im bulgarischen Pirin-Gebirge gilt als günstige Alternative zu den Alpen-Skigebieten und ein guter Tipp für den Familien-Skiurlaub.

Wer es sich leisten kann, in den Wintermonaten der Sonne hinterherzujagen, findet auf den Kanaren oder in Asien ein sicheres Ziel für sommerliche Temperaturen. Im Vergleich zu Thailand oder Vietnam ist der Vorteil der Kanarischen Inseln die mit etwa fünf Stunden recht kurze Flugzeit. Doch Gran Canaria, Teneriffa und Lanzarote gelten auch als überlaufen. Vor allem auf Gran Canaria kam es im vergangenen Jahr sogar zu offener Ablehnung der Einheimischen gegenüber Touristen und Protesten gegen den Massentourismus und seine Folgeerscheinungen.

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Nicht so auf El Hierro – ebenfalls auf den Kanaren. Die kleinste und westlichste Kanareninsel zieht nur rund 26.000 Besucher im Jahr an, davon etwa 4.100 aus dem Ausland. Es gibt keine Direktflüge vom Festland, dafür aber spektakuläre Natur: Lavafelsen, dichte Wälder und Tauchspots der Extraklasse. Die Insel ist Unesco-Biosphärenreservat und produzierte 2023 fast 36 Tage lang ausschließlich Strom aus erneuerbaren Energien.

"Wir wollen Tourismus und Lebensqualität in Einklang bringen", sagt die örtliche Tourismuschefin Davinia Suárez Armas. Gäste schätzen neben der Natur auch die Gastfreundschaft und die Inselküche. Wer Ursprünglichkeit sucht, wird hier fündig.

Spanien, Griechenland, Italien und Kroatien: Hier holen sich deutsche Urlauber im Frühling und Sommer ihre Ration Sonne, Sand und Meer. Aber auch in diesen Ländern müssen es nicht immer die klassischen Reiseziele sein. Diese sind oft überfüllt und teuer. Sogenannte "Dupe Destinations" (in etwa: Doppelgänger-Reiseziele) können günstige, Alternativabenteuer sein. Ein paar Beispiele: Wer in Erwägung zieht, die griechische Insel Santorini ansteuern, könnte auf Paros bei geringerem Preis ein ähnliches Flair erleben.

Nichts geht über eine Reise nach Rom oder Florenz in Italien. Aber warum nicht mal Valetta auf Malta besuchen? Die Hauptstadt des kleinen Inselstaates bietet mediterranes Flair, historische Architektur (vor allem wunderbare Renaissance-Baute4n) und fast überall günstigere Preise als in den weltberühmten italienischen Städten.

Wem ein Sommerurlaub in den südlichen Ländern Europas zu heiß ist, der findet bei unseren nördlichen Nachbarn große Weite, aber auch kleine Perlen. Waren Sie schon einmal in Peterborough, Hull (beide England) oder Carmarthen (Wales)?

Sie haben keine Lust auf teure Fernreisen oder Pauschalurlaub, sondern ziehen mit Zelt oder Camper los? Dann steht Ihnen Europa mit all seinen Möglichkeiten offen. Der beliebteste Campingplatz ist übrigens hier.

Wohin sollte die Reise 2026 lieber nicht gehen?

Jedes Jahr veröffentlicht das auf Frühwarnung spezialisierte Unternehmen A3M eine Weltkarte der Sicherheitsrisiken. Sie zeigt in Tönen von Rot und Orange, wo es auf der Welt gefährlich zugeht. Das muss echte Globetrotter nicht vom Reisen abhalten, erfordert aber eine besonders gute Planung. Welche 74 Länder in diesem Jahr als besonders risikohaft eingeschätzt werden, lesen Sie hier.

Von lokalen Unruhen heimgesucht wird derzeit auch eines der sieben Weltwunder der Neuzeit. Die Verhältnisse rund um das Inka-Heiligtum Machu Picchu in Peru stehen seit Monaten in den Schlagzeilen. Weil Transportunternehmen vor Ort um Konzessionen kämpfen und Monopole verhindern wollen, bleiben ganze Busladungen an Touristen liegen und kommen nicht in den sagenumwobenen Andenort. Traurig, wenn man um die halbe Welt gereist ist, um das Heiligtum einmal im Leben zu sehen.

Auch die Lagunenstadt Venedig gehört zu den Traumreisezielen vieler Menschen in aller Welt – zu vieler Menschen. Die Stadt in Italien kann der Menschenmassen kaum noch Herr werden. Eine Gebühr für Tagestouristen sollte die Zahl der Besucher drosseln und Geld in die Kassen spülen. Ersteres ist nicht wirklich gelungen. Vor Ort sind die Preise überhöht und die Freundlichkeit gegenüber Besuchern lässt nach.

Eine eher ungastliche Atmosphäre baut sich auch in den USA unter Präsident Donald Trump auf. Früher eines der Topreiseziele für Deutsche, wird das Land heute von vielen gemieden. Schlimme Nachrichten von Urlaubern, die an der Einreise gehindert werden, sowie steigende Preise lassen USA-Fans nach Alternativen suchen. Diese finden sie zum Beispiel in Kanada.

Verwendete Quellen:

  • eigene Recherche
  • Texte und Themen des Jahres 2025

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2026-01-06T09:03:21Z